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Das Rennen
(27/8/2011)
Das diesjährige Drachenbootrennen im Rahmen des Hanauer Bürgerfestes 2011 wird zweifellos eine der größten Herausforderungen für zahlreiche Drachen und Boote, denn: es ist eine neue Mannschaft am Start
Team - Technik - Taktik - Termin
Das Team
Stahlharte Kerle und bildhübsche Frauen bilden die Mannschaft des AIV_Hanau. Es paddeln:
Ulrich Wagner, Olaf Gerstner, Jan Schmidt, Sabine Köneke, (Simone Faulhaber fällt kankheitsbedingt aus), Claus Husslein, Christiane Fink, Andreas Klöffel, Niels Klöffel, Marian Krebs, Thomas Schneider, Marco Zöller, Lars Karopka, Andreas Block, Norbert Mikulla, Vladimir Marksl, Andreas Geelhaar, Ulrich Schlegel, Thomas Henze, Julius Lucius, Levin Wagner.
Es trommelt Lennart Wagner
Die folgenden Konzepte, die unter dem Stichwort "Drachenboot" bereits Eingang in Wikipedia gefunden haben:-), bestimmen das Training.
Technik
Drachenbootfahren gehört zu den zyklischen Sportarten, das heißt, es gehen gleichartige Bewegungen im fließenden Wechsel ineinander über. Schlag oder Schlagzyklus nennt man den aus zwei Phasen, Haupt- und Zwischenphase (auch Antriebs- und Freilaufphase genannt), bestehenden Bewegungsablauf. Das Wasserfassen und das Ausheben sind die beiden Phasen verbindenden Übergänge, die man zur Zwischenphase rechnet. Die Schlagfrequenz beträgt in einem Rennen zwischen 70 und 80 Schlägen pro Minute. In der Startphase kann ein Team jedoch auch bis zu 150 Schläge pro Minute erreichen.
- Ausgangsposition
Der Paddler sitzt auf der Bank im Drachenboot mit einer Beckenseite an der Außenwand des Bootes. Das Stechpaddel wird mit der dem Wasser abgewandten Hand oben am Griff gehalten. Die wasserseitige Hand greift ungefähr eine Schulterbreite tiefer am Schaft an. Das wasserseitige Bein wird Standbein genannt und sollte bei möglichst horizontalem Oberschenkel fest zwischen Bootswand und -boden verkeilt werden. Die Beckenachse steht senkrecht zur Bootsachse, d. h. quer zur Fahrtrichtung. Der Oberkörper ist über dem festgestellten Beckengürtel zur Zugseite optimal eingedreht und leicht nach vorne gebeugt. Der Zugarm, das heißt der Arm auf der Wasserseite, ist gestreckt, der Druckarm leicht gebeugt, die Druckhand befindet sich leicht über und vor dem Kopf des Sportlers.
- Wasserfassen
Das Paddel wird möglichst weit vorne (ungefähr auf der Höhe der Sitzbank des nächsten Vordermanns) ohne Pause ins Wasser getaucht. Hierfür drückt die Zughand über den gestreckten Arm mit Hilfe der Druckhand das Paddelblatt schnell und spritzerlos vollständig ins Wasser. Die Druckhand befindet sich beim Einsetzen leicht oberhalb des Kopfes; der Anstellwinkel des Paddelblattes beträgt dabei zwischen 50 und 80 Grad.
- Durchzug
Erst wenn das Paddelblatt ganz ins Wasser getaucht ist, wird das Paddel dicht an der Außenwand des Drachenbootes vorbeigeführt und dabei möglichst senkrecht zur Mittelachse des Bootes und dem Wasserspiegel gehalten. Der Durchzug beginnt explosiv (die Kraftkurve steigt steil an), danach erfolgt der Durchzug mit einer weiter steigenden Geschwindigkeit durch Rückdrehung und gleichzeitiges Aufrichten des Oberkörpers, koordiniert mit der Zugbewegung des Zugarmes. Der Druckarm und die Druckhand leisten statische Haltearbeit und wirken als Gelenk und Führungselement für das Stechpaddel. Beckengürtel und Beine sichern durch Beibehaltung der Grundhaltung die Übertragung des durch den Paddelschlag erzeugten Kraftimpulses auf das Boot.
- Ausheben
Nachdem die Zughand den Oberschenkel des Standbeines erreicht hat, heben Zug- und Druckhand das Paddel zügig und möglichst spritzerlos gerade nach oben aus dem Wasser. Das Ausheben des Stechpaddels aus dem Wasser sollte auf Höhe des Beckens des Sportlers beendet sein.
Umsetzen
Die Zughand führt das Paddel in leichtem Bogen in Fahrtrichtung zum Bug, das Blatt bleibt etwa 5 bis 8 cm über der Wasseroberfläche. Die Druckhand führt den Paddelknauf ganz leicht ins Boot und nach vorne oben vor den Kopf in die Ausgangsstellung. In zeitlicher und räumlicher Koordination zwischen Zug- und Druckarm unterstützt der Rumpf das Vorbringen durch eine optimale Drehung des Schultergürtels zur Zugseite mit einer entsprechenden Krümmung des gesamten Oberkörpers gegenüber dem Beckengürtel. Der Unterköper wirkt als Widerlager und soll möglichst fest stehen und die Kraftübertragung auf das Boot sichern. Der Kopf wird in Verlängerung der Wirbelsäule gehalten, der Blick ist schräg auf den davor sitzenden Paddler gerichtet.
Taktik
Die Taktik spielt bei Drachenboot-Rennen im Vergleich zu anderen Sportarten eine untergeordnete Rolle. Sie beschränkt sich in der Regel auf die Festlegung einer Einteilung der Kräfte über die Strecke. Jedes Rennen lässt sich in eine Startphase, eine Streckenphase und den Endspurt unterteilen. Je nach Länge der Strecke dauert die Startphase 20 bis 30 Schläge. Die Startphase dient dazu, zuerst das Boot möglichst effektiv auf Renngeschwindigkeit zu beschleunigen. Darüber hinaus kann eine günstige Ausgangsposition für den weiteren Wettkampfverlauf durch die Wellenbildung der Drachenboote für den späteren Rennverlauf entscheidend sein. Die optimale Ausprägung der Startphase gewinnt an Bedeutung, wenn man weiß, dass in der Vergangenheit in der Startphase aufgetretene Rückstände nur in Ausnahmefällen aufgeholt werden konnten. Bei der Startspurttaktik wird versucht, sofort nach dem Start die Führung zu übernehmen. Hierzu ist es nötig, den Startspurt entweder zu verlängern oder zu intensivieren. Die Zielstellung in der Streckenphase besteht darin, mit einem effektiven Schlagfrequenz-Vortriebs-Verhältnis ein hohes Geschwindigkeitsniveau zu erreichen. Geschwindigkeitsschwankungen sind dabei aus biomechanischer Sicht zu vermeiden, da der Wasserwiderstand mit dem Quadrat der Geschwindigkeit wächst. In der Endspurtphase kommt es darauf an, die verbleibende anaerob-laktazide Stoffwechselkapazität bis zur maximal möglichen Azidose auszuschöpfen.
(Ende Zitat aus Wikipedia)
Neue Mitte Bruchköbel
(09.12.2010)Uwe Ringel, Erster Stadtrat, stellt ein Konzept zur Entwicklung der zentralen Innenstadt Bruchköbels vor. Die Planung umfasst das Rathaus und das direkte Umfeld.
Ersten Informationen zufolge sieht der Entwurf des Architketurbüros Braun und Volleth, Frankfurt, den Abriss des Rathauses und eine kammartige Neubebauung entlang der Hauptstraße vor.
Presseerklärung des Architekten- und Ingenieurverein Hanau e.V. zur Vergabeentscheidung Wettbewerblicher Dialog Innenstadt Hanau
Wettbewerblicher Dialog entschieden
Der AIV-Hanau favorisierte aus städtebaulichen Gründen den Entwurf von 3w. Eine Stellungnahme zur jetzigen Entscheidung werden wir demnächst an dieser Stelle veröffentlichen.
WeDi - Presseerklärung des AIV
In seiner Pressemitteilung, erschienen am 8.6.09 im Hanauer Anzeiger, berichtet der AIV Hanau über seine Veranstaltung vom 13.5.09 mit lokalen Stadtplanern, Architekten und Fachplanern zum Wettbewerblichen Dialog in Hanau. Der Bericht erläutert
die Auffassung des AIV zur Innenstadtentwicklung Hanaus.
Architekten- und Ingenieurverein Hanau eV
Mittelstr 14
63454 Hanau
c/o Dipl-Ing Ulrich Wagner
